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„KO ?! – KO-operation oder KO-nfrontation – wie löst man heutzutage die vielfältigen Themen und Probleme im Wirtschaftsleben ?“.

Allen Teilnehmern des Handels und Wirtschaftssystems sollte bewusst sein, dass die Anzahl und Intensität der Herausforderungen und Problemstellungen nicht geringer werden, und dabei mit viel mehr Gesprächs- und Handlungspartnern zu tun sein wird. Die Komplexität allen Orten wird schlichtweg unaufhörlich ansteigen.

Dabei scheint sich immer jeder selbst der Nächste zu sein, d.h. man erhofft sich einen Vorteil im Rahmen einer Verhandlung oder Lösungsfindung (zumeist zum direkten Nachteil des Gegenübers, getreu dem Prinzip des Heiligen Sankt Florian : „... verschon mein Haus, zünd and´re an“).

Der kurzfristige Nutzen, durch Unwissenheit oder fehlende Schlagfertigkeit des Gegenübers steht im Vordergund vieler Verhandler, viel mehr als die Erarbeitung einer langfristigen, gemeinsamen Lösung.

Konfrontationen beherrschen die täglichen Verhandlungssituationen – ein jeder wird das täglich selbst verspüren – und viele „Anwender der Konfrontation“ verwechseln die beiden ersten Buchstaben „KO“ zu sehr mit dem „K.O. von knock-out“. Dabei ist der Ursprung des Wortes Konfrontation - aus dem lateinischen kommend – gleichbedeutend mit „benachbart sein“, oder „anstossen“, was man sich bildhaft eher mit 2 gefüllten Sektgläsern vorstellen mag, denn mit 2 Paar Boxhandschuhen... zu dem ist eine gute, langfristige Nachbarschaft in jeglicher Hinsicht eben auch viel wert.

Auch der Begriff Kooperation beginnt mit den Buchstaben „KO“, führt aber zumeist zu einem ganz anderen Bild.
Ko-Operation ist der strategische Zusammenschluss verschiedener Personen oder Institutionen, die versuchen wollen ein gemeinsames Ziel zu erreichen (oder zumindest dessen Erreichung zu erleichtern). Ein sehr schönes und verständliches Beispiel ist die in der Spieltheorie entwickelte Geschichte „farmers fable“ (die man bildhaft unter www.farmersfable.org nachverfolgen kann – sehr verständlich und lesenswert !).

Warum aber funktioniert Kooperation zu selten?

Wir leben in intensiven und von enormem Leistungsdruck geprägten Zeiten, da mag das eine oder andere Gespräch zu kurz kommen, wesentliche Bestandteile des Austauschs weggelassen.

Die Erwartungshaltungen der verschiedenen Gesprächspartner werden womöglich artikuliert, aber nicht verstanden oder sie werden missverständlich vorgetragen, so dass eine andere Meinung entsteht.

In solch intensiven Zeiten werden wirtschaftsethische Gepflogenheiten, die Handlungsweisen des ehrbaren Kaufmannes, wie man sie seit Jahrhunderten kennt, leider nicht im Vordergrund stehen.

Das ständige Auf und Ab unserer Wirtschaft, die schnellen veränderten Rahmen- und Umfeldbedingungen, mögen heute zu Vorteilen und einer gefühlten Position der Stärke führen, was sich aber schon kurze Zeit später zum Gegenteil wandeln kann. Aus diesem Grunde leben wir in einer Zeit des „Revanchismus“, mit sich immer stärker anfühlenden Ausschlägen.

Ein Weg raus aus dem Dilemma ?

Ein gegenseitiger offener Austausch von Informationen und Daten führt zu einer besseren Transparenz der Situation und dadurch unweigerlich zu einem besseren Verständnis der Aufgabenstellung oder des Verhandlungspartners.

Professionelles Verhalten, gepaart mit einer nachhaltigen und vorausschauenden Planung gemeinsamer Ziele wird zu langfristiger Zufriedenheit aller führen.
 … und die ist einzig und allein entscheidend für den Erfolg aller Beteiligten.

 

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